Kooperationsschulen der Universität Wien

Nach dem Vorbild des vom Institut für Bildungswissenschaft eingeführten Modells der Kooperationsschulen hat die Universität Wien im Verlauf der letzten Jahre ein Netzwerk von 58 zertifizierten Kooperationsschulen in Wien und Umgebung aufgebaut. Durch die Kooperation in Forschung und Lehre werden Synergieeffekte gefördert. Die wechselseitige Durchdringung von Theorie und Praxis trägt zur aktiven Qualitätsentwicklung und -sicherung auf Seiten beider Institutionen bei.

Um diese erste Ebene der Zusammenarbeit von Universität und Schule weiterhin zu fördern, wird das Konzept der Kooperationsschulen ab dem Sommersemester 2015 ausgeweitet und der Titel auf bis zu zwei Schuljahre mit Möglichkeit der Verlängerung verliehen. Eine Kooperationsschule erklärt sich bereit, gemeinsam mit der Bildungswissenschaft bzw. einem fachdidaktischen Arbeitsbereich der Universität Wien ein Praxisforschungsprojekt unter Einbindung von LehrerInnen, Studierenden und WissenschafterInnen durchzuführen. Sie engagiert sich in der Ausbildung zukünftiger LehrerInnen im Rahmen der Schulpraxis (BA Studien) und der Praxisphase im Masterstudium, ihre Lehrkräfte werden bevorzugt in den Zertifikatskurs "Mentoring: Professionelle Begleitung von schulpraktischer Ausbildung und Berufseinstieg im Lehramt" aufgenommen.

Die Zusammenarbeit wird in einer Kooperationsvereinbarung festgehalten und mittels eines Zertifikats der Titel "Kooperationsschule der Universität Wien" verliehen. Anbei findet sich ein Überblick über die Kriterien zur Vergabe des Titels sowie eine Kurzdarstellung der Praxisforschungsprojekte neu gewonnener Kooperationsschulen.  

 Kriterien für die Vergabe des Titels