01.07.2026
Für die Rudolphina hat Johanna Taufner, Universitätsassistentin PraeDoc im Arbeitsbereich Didaktik der Politischen Bildung, den diesjährigen Speaker der Gerald Stourzh-Vorlesung Martin Conway (University of Oxford) interviewt, um der Frage nachzugehen, warum moderne Bürger*innenschaft historisch und bis heute oft als männlich geprägt verstanden wird.
Im Gespräch geht es um die tief verankerten Geschlechterbilder in politischen Institutionen und Demokratietheorien. Conway zeigt auf, wie diese Vorstellungen politische Teilhabe und Repräsentation bis in die Gegenwart beeinflussen. Zugleich diskutiert er, warum ein zeitgemäßes Verständnis von Bürger*innenschaft nur geschlechtergerecht gedacht werden kann.
Hier geht's zum gesamten Interview.