Teilnehmende aus ganz Europa kamen zusammen, um zu erörtern, wie der Übergang von sprachenpolitischen Ansätzen zur konkreten Praxis in der mehrsprachigen und interkulturellen Bildung gelingen kann. Der Workshop des ARPIDE-Projekts war Teil des EFSZ-Programms „Sprachliche Bildung als Herzstück der Demokratie“ und knüpfte an die Empfehlung CM/Rec(2022)1 des Europarats zur Bedeutung plurilingualer und interkultureller Bildung für eine demokratische Kultur an.
Neben Einblicken in erste Projektergebnisse standen vor allem Austausch und praktische Erprobung im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden setzten sich mit gemeinsamen Herausforderungen sowie kontextspezifischen Bedürfnissen auseinander und testeten mit ARPI den zukünftigen ARPIDE-Chatbot, der bei der Orientierung in den umfangreichen Materialien des EFSZ unterstützen soll.
Ein zentraler Bestandteil des Workshops war die Arbeit mit dem ARPIDE-Pfad, einem Instrument zur Verknüpfung von Politik und Praxis. In Gruppen entwickelten die Teilnehmenden Ansätze, um eigene Bedarfe zu identifizieren, mit relevanten Prinzipien zu verknüpfen und passende Materialien auszuwählen und anzupassen. Der Fokus lag dabei auf der praktischen Umsetzung in unterschiedlichen Bildungs- und institutionellen Kontexten sowie auf der reflektierten Nutzung vorhandener Ressourcen.
Die im Workshop gewonnenen Erkenntnisse und Rückmeldungen fließen in die Weiterentwicklung der ARPIDE-Instrumente und der geplanten Onlineplattform ein. Ziel ist es, Pädagog*innen in Europa nicht nur durch Materialien, sondern auch durch strukturierte und flexible Rahmenkonzepte in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Mehr Informationen finden Sie auf der ARPIDE Webseite.
