Der empirische Teil der Dissertation basiert auf Interviews mit Vertreter*innen von drei Generationen an den drei ausgewählten Orten: Diyarbakır, Istanbul und Wien. In der Gesprächsanalyse der transkribierten Audioaufnahmen kann Reva Akkus zeigen, wie Traumata sprachlich realisiert werden. Wichtige Ergebnisse betreffen die intergenerationelle Weitergabe traumatischer Diskriminierungserfahrung und die Bedeutung der unterschiedlichen Machtverhältnisse, in denen die Erlebnisse eingebettet sind.
In der Arbeit finden sich die Interviewausschnitte sowohl auf Türkisch als auch in der deutschen Übersetzung der Autorin.
Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss des langjährigen Projekts!
