Generationen im Gespräch - Eine Gesprächsanalyse bei kurdischen Familien in Diyarbakır, Istanbul und Wien

29.04.2026

Am 23.04. verteidigte Reva Akkus erfolgreich ihr Dissertationsprojekt, das sich dem Erleben von ethnischer und sprachlicher Diskriminierung unter Menschen, die sich als kurdisch identifizieren, widmet. Betreut wurde die Arbeit von Eva Vetter und Helmut Gruber.

Der empirische Teil der Dissertation basiert auf Interviews mit Vertreter*innen von drei Generationen an den drei ausgewählten Orten: Diyarbakır, Istanbul und Wien. In der Gesprächsanalyse der transkribierten Audioaufnahmen kann Reva Akkus zeigen, wie Traumata sprachlich realisiert werden. Wichtige Ergebnisse betreffen die intergenerationelle Weitergabe traumatischer Diskriminierungserfahrung und die Bedeutung der unterschiedlichen Machtverhältnisse, in denen die Erlebnisse eingebettet sind.

In der Arbeit finden sich die Interviewausschnitte sowohl auf Türkisch als auch in der deutschen Übersetzung der Autorin.

Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss des langjährigen Projekts!