Das Sprachenzentrum der Masaryk-Universität Brno war vom 28. bis 29. Mai 2026 Gastgeber einer internationalen Fachtagung zu plurilingualen und plurikulturellen Ansätzen in der Sprachbildung. Forschende und Lehrende aus ganz Europa und darüber hinaus diskutierten, wie Mehrsprachigkeit in Schule, Lehrer*innenbildung und Sprachunterricht produktiv genutzt werden kann.
Der Arbeitsbereich Sprachlehr- und -lernforschung war mit zwei Beiträgen vertreten: Eva Vetter hielt am ersten Konferenztag den Plenarvortrag "Engaging with Plurilingualism: Three Perspectives on How Teachers Make a Difference".
Aus drei Perspektiven – Lehrer*innenausbildung, Überzeugungen von Lehrpersonen und Materialien für plurilinguale Bildung – zeigte sie, wie Lehrpersonen den Wandel hin zu plurilingualen Unterrichtspraktiken aktiv mitgestalten können. Dabei wurden u. a. Befunde eines Service-Learning-Projekts zum Uni Club zur Professionalisierung angehender Lehrpersonen sowie Ergebnisse einer europaweiten Erhebung im Rahmen des PEP-Projekts vorgestellt.
Denis Weger präsentierte Befunde aus einer empirischen Studie zu der Frage, inwiefern sprachbiografische Erfahrungen angehender Lehrpersonen deren Bewertung mehrsprachiger Unterrichtsstrategien beeinflussen.
Mehr Informationen zum Event können auf der Tagungs-Webseite nachgelesen werden.
