Im Zentrum von RISE UP stand die enge Auseinandersetzung mit fünf Sprachgemeinschaften: Burgenländischkroatisch, Aranesisch, Aromunisch, Kornisch und Seto. Die aktive Beteiligung der Communities und das Einbringen von lokalem Wissen, Erfahrungen und Perspektiven waren eine unverzichtbare Grundlage unserer Arbeit. Ohne diese Expertise aus den Communities wäre RISE UP in dieser Form nicht möglich gewesen.
Ziel des Projekts war es, Prozesse der Sprachrevitalisierung und des Sprachenreclaimings auf unterschiedlichen Ebenen zu unterstützen – in der Forschung, durch die Vernetzung relevanter Akteur*innen sowie durch die Weitergabe wissenschaftlicher und theoretischer Erkenntnisse. Aufbauend auf dem gemeinsamen Austausch wurden Impulse für die Sprachlehr- und -lernforschung, die Stakeholder-Vernetzung, künstlerische Zusammenarbeit sowie Policy-Empfehlungen erarbeitet. Wir hoffen, dass diese Ergebnisse für die beteiligten Sprachgemeinschaften von Nutzen sind und auf Interesse stoßen.
Ein besonderer Dank gilt der burgenländischkroatischen Volksgruppe für das entgegengebrachte Vertrauen, die Offenheit und das kontinuierliche Engagement während der gesamten Projektlaufzeit. Die Beiträge, Rückmeldungen und Diskussionen aus der Community haben RISE UP inhaltlich maßgeblich geprägt.
Wir hoffen, auch über das Projektende hinaus in Kontakt zu bleiben und zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu entwickeln.
Alle Ergebnisse und Updates sind auf der Website von RISE UP zu finden: https://www.riseupproject.eu
Vielen Dank / Lipa hvala!
Eva Vetter, Katharina Strasser & Stefanie Cajka
