Erinnerungskultur ohne Zeitzeug*innen - Semesterfrage 2025/26

09.12.2025

"Da die Generation der Holocaust-Überlebenden jedoch immer kleiner wird, können immersive Medien eine unterstützende Rolle in der Holocaust-Education spielen." – Ela Luria

Im Rahmen der Semesterfrage der Universität Wien Was sollen wir lernen, wenn sich alles ändert? sprechen Ela Luria, PhD und Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Hellmuth im Rudolphina-Interview über neue Wege der Erinnerungsarbeit.

Aus ihren jeweiligen Perspektiven als Expert*innen beleuchten sie, wie Virtual-Reality-Formate historisches Lernen vertiefen und Empathie fördern können, ohne kritische Distanz und Quellenkompetenz aus dem Blick zu verlieren. Sie thematisieren dabei Fragen der Authentizität und der verantwortungsvollen Gestaltung digitaler Räume. 

"Holocaust-Education gehe daher über die Shoa hinaus und hat eine differenzierte Auseinandersetzung mit Ereignissen der Gegenwart zum Ziel" sagt Thomas Hellmuth.

Hier finden Sie den ganzen Artikel: Neue Wege der Erinnerung (Rudolphina).