Supervision für JunglehrerInnen

LehrerInnen werden heute mit widersprüchlichen Anforderungen konfrontiert:

  • Sie sollen streng und gerecht sein, gleichzeitig jedoch nachsichtig und empathisch.
  • Sie sollen nicht nur Fachwissen, sondern auch soziale Kompetenzen und Werte vermitteln.
  • Sie müssen sich sowohl als Webucators als auch als AnimatorInnen bewähren.

Wie kann man mit diesen oft hohen Erwartungen umgehen? Wie verhält man sich in heiklen Situationen in der Klasse? Wie führt man schwierige Eltern- und SchülerInnengespräche?

Ziele

Supervision kann helfen, solche und ähnliche Fragen zu bearbeiten. In der Gruppensupervision haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, belastende Situationen aus dem Schulalltag zu besprechen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. 

Langfristig verfolgt Supervision folgende Ziele:

  • Rollen-, Funktions- und Aufgabenklärung (z.B. Zuständigkeitsbereiche reflektieren und benennen)
  • Schärfung des eigenen Rollenverständnisses als (angehende/r) Lehrerin/Lehrer
  • Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten im eigenen Arbeitsfeld
  • Abgrenzung gegenüber Erwartungen von außen
  • Selbstreflexion/Selbsterfahrung (z.B. Bewusstmachen der eigenen Stärken und Schwächen, Einsetzen und Ausbauen der eigenen Ressourcen)
  • Die Gruppe als Ressource (z.B. Abgleich Selbstbild-Fremdbild durch das Feedback der Gruppe)
  • Verbesserung der Arbeitsqualität und -zufriedenheit

Von der Supervision profitieren nicht zuletzt JunglehrerInnen, die mit dem Angebot eine professionelle Unterstützung beim Berufseinstieg erfahren.

Ablauf

Die Gruppensupervision findet einmal im Monat statt, wobei die Termine gemeinsam mit den Gruppenmitgliedern vereinbart werden. Die Teilnahme an der Gruppensupervision ist kostenlos.

Kontakt

Anfragen bitte per E-Mail an Mag. Flora Varga.