Retten uns die Phänomene? – Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung

28.02.2018 - 01.03.2018

In finnischen Schulen wird seit 2016 phänomenbasiert gelernt. Das Zentrum für LehrerInnenbildung greift diese neue Entwicklung auf und widmet sich in einem zweitägigen internationalen Symposium (28.02. - 01.03.2018) dem schulischen Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung fachübergreifend aus der Perspektive der Phänomenologie.

am 28. Februar und 1. März 2018 findet das Symposium  "Retten uns die Phänomene?" - Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung statt, das vom Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität Wien veranstaltet wird.

Die intensive Diskussion um die Schule 4.0 wirft einige Fragen auf. Reicht eine souveräne Beherrschung der modernen Medien durch die Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte aus, um die jungen Menschen auf die digitale Zukunft vorzubereiten? Wird Lehren und Lernen nicht anders werden müssen, wenn statt der konkreten Dinge immer häufiger der Computer zu den Lernenden spricht?! Brauchen wir nicht als komplementäres Element zur vom Computer präsentierten Welt die unmittelbare Erfahrung, die Begegnung mit den widerständigen Dingen und die Auseinandersetzung mit individuell erlebter Fiktion und Realität? Und muss nicht vielleicht die Schule angesichts der omnipräsenten elektronischen Medienwelt eben jene unmittelbare Begegnung gezielt ermöglichen oder gar in den Vordergrund stellen?

In Finnland wird seit 2016 in der Schule in allen Fächern phänomenbasiert gelernt.  Wir halten es deshalb für an der Zeit, aus der Perspektive der Phänomenologie fächerübergreifend auf das schulische Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung zu schauen und in der Community der Fachdidaktiken und mit Lehrerinnen und Lehrern in einen wissenschaftlichen Diskurs über die Zukunft des Lernens einzutreten. Beispiele unmittelbarer Begegnung für den Unterricht werden die Diskussion beleben.

Wir bitten um rechtzeitige Rückmeldung bis zum 15. Jänner 2018 per Mail (symposium.zlb@univie.ac.at) oder telefonisch bei Monika Kaiblinger unter +43-1-4277-60202.

Zeit:      Mittwoch, 28. Februar 2018, 16 – 20 Uhr, Donnerstag, 1. März 2018, 9-18 Uhr

Ort:       Mittwoch: Fakultät für Physik, Boltzmanngasse 5, 1090 Wien;
              Donnerstag: Institut für Bildungswissenschaft, Sensengasse 3a, 1090 Wien

 

Nähere Informationen zum Programm gibt es hier.