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Forschungsprojekte

Begabungsförderung als Kinderrecht im Kontext von Diversität

In Kooperation mit den Pädagogischen Hochschulen Salzburg, Steiermark und Wien, der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Wien/Krems sowie dem BZBFI (Bildungszentrum für Begabungsförderung und Individualisierung), dem BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und der ÖZB (Österreichische Zeitschrift für Berufsbildung) erforscht dieses Projekt der Universität Wien den Unterricht an Schulen, die Begabung als ein Repertoire an Fähigkeiten, Dispositionen und Potenzialen verstehen, das es zu fördern gilt. Dazu werden Schulstunden am Schulstandort aufgenommen, Leitfadeninterviews mit den Schulleitungen und beteiligten Lehrkräften geführt und Gruppendiskussionen mit den Lernenden geleitet. In der Folge wird versucht, aus den gewonnenen Daten förderliche bzw. hinderliche Faktoren von Begabungs- und Interessenförderung im Kontext von Diversität zu erschließen und diese den (teilnehmenden) Schulen sowie interessierten AkteurInnen und VertreterInnen des Bildungssystems als mögliche Entwicklungsimpulse zur Verfügung zu stellen.

Kontakt: Univ.-Prof. Mag. Dr. Ilse Schrittesser
Projektlaufzeit: 2015 – 2017/18

PARRISE: Promoting Attainment of Responsible Research & Innovation in Science Education

PARRISE ist ein mulitdisziplinäres Konsortium, an dem sich 18 Insitute aus 11 Ländern beteiligen. Die Mitglieder des Konsortiums verfügen über Expertenwissen im Kontext von Inquiry-Based Science Education (BSE) sowie Socio-Scientific Issues (SSI). Im Fokus steht eine EU-Zielsetzung: BürgerInnen sollen dazu befähigt werden an Forschungs- und Entwicklungsprozessen teilzuhaben. PARRISE setzt in der Schulbildung an und verbindet zwei in europäischen Schulen verbreitete Ansätze miteinander zu einem neuen integrativen Konzept: Socio-Scientific Inquiry-Based Learning (SSIBL). Dafür werden bereits bestehende Good-Practice-Beispiele gesammelt und ausgetauscht, um neue Materalien zu entwickeln, die im Unterricht eingesetzt werden können. Ziel ist es LehrerInnen und LehrerInnenbildnerInnen bei der Integration von gesellschaftsrelevanten Problemstellungen in das Forschende Lernen zu unterstützen und deren Netzwerkaktivitäten zu fördern. Weitere Informationen

Kontakt: Mag. Christine Heidinger
Projektlaufzeit: 2013 - 2017

Pre/Post-Self-Assessment (PPSA)

In enger Vernetzung mit dem Eignungsverfahren der Universität Wien und in Kooperation mit der Universität Salzburg und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems wird ein mehrstufiges Self-Assessment am Zentrum im Rahmen des Drittmittelprojekts Pre/Post-Self-Assessment (PPSA) entwickelt und wissenschaftlich begleitet.

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Lutz-Helmut Schön, Univ.-Prof. Mag. Dr. Ilse Schrittesser
Projektlaufzeit:
Jänner 2014 - Dezember 2017

Schule als Sprachraum: Mehrsprachige Realität an Schulen in Wien und Brünn

Im Zentrum des von AKTION Österreich-Tschechische Republik geförderten Projekts steht der Sprachenraum Schule, in dem der schulspezifische Umgang mit den vielfältigen sprachlichen Repertoires von SchülerInnen untersucht wird. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die gesellschaftliche und schulsprachenpolitische Ordnung nach geteilten Kommunikationsformen verlangt und in der Schule nicht alle Komponenten des Repertoires der SchülerInnen Platz finden. Die Frage der Vielfalt des vorhandenen sprachlichen Repertoires wird an den Schulen unterschiedlich bearbeitet und lässt schulspezifische Modelle entstehen. In Kooperation mit der Masaryk Universität in Brünn und der PH Wien wird im Projekt diese schulspezifische Ordnung anhand von je drei Schulen in Wien und Brünn auf Ebene des Individuums, des Unterrichts und der Schule im Hinblick auf sprachenbezogene Positionierungen erforscht. Weitere Informationen

Kontakt: Univ.-Prof. Mag. Dr. Eva Vetter, Mag. Denis Weger MA

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2017

Sozialisation in Familie, Kindergarten und Schule

Im Zuge der Umsetzung der Kinderrechtekonvention hat das Bundesministerium für Familien und Jugend ein Kinderrechte-Monitoring-Board eingerichtet.  Unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Ilse Schrittesser wurden die förderlichen Faktoren für die Sozialisation in der Familie und den weiteren Sozialisationsfeldern Kindergarten und Schule erforscht. Am 12. Oktober 2016 wurden im Rahmen der Tagung „Kinderrechte propagiert – realisiert?“ die vorläufigen Ergebnisse des Projektes diskutiert und die nächsten Schritte im Projektablauf konkretisiert. Weitere Informationen

Kontakt: Univ.-Prof. Mag. Dr. Ilse Schrittesser
Projektlaufzeit
: laufend; 2012 – jetzt


Abgelaufene Projekte

Cross Age Peer Tutoring in Physics

Ältere SchülerInnen erklären jüngeren physikalische Konzepte: Bisherige Forschung zeigte, dass sowohl TutorInnen als auch Tutees von Cross Age Peer Tutoring in den Lernbereichen Elektrizitätslehre und Optik profitieren. In diesem Projekt wird untersucht, ob diese Erkenntnis auch für andere Lernbereiche und andere Alterstufen gilt. Weitere Informationen

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Martin Hopf, Mag. Thomas Plotz
Projektlaufzeit: Jänner 2013 - August 2015

FAME - Förderung von Autonomie und Motivation durch den Einsatz von E-Tandems im schulischen Fremdsprachenunterricht (Sparkling Science Projekt)

FAME ermöglicht es, E-Tandems im Fremdsprachenunterricht durchzuführen, SchülerInnen selbst Aufgaben in Teams entwickeln zu lassen, diese zu dokumentieren und ihr erwünschtes Feedbackverhalten selbst mit ihren TandempartnerInnen auszuprobieren. Ziel dieses Projektes ist es, eine höhere Autonomie sowie Motivation der Lernenden zu erreichen. Weitere Informationen

Kontakt: Univ.-Prof. Mag. Dr. Eva Vetter
Projektlaufzeit: Oktober 2014 - September 2016

Mascil: Mathematics and Science for Life

Mascil ist ein internationales Projekt, das im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU gefördert wird und 18 Partner in 13 Ländern vereint. Zu diesen Partnern zählen Unterrichtsexperten der MINT-Fächergruppe, aus Allgemeinbildung und E-Learning sowie Journalisten.
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt forschungsorientiertes Lernen in Grundschulen und weiterführenden Schulen zu fördern. Insbesondere soll die Lehre der MINT-Fächer mit der Arbeitswelt in Verbindung gebracht werden.
Weitere Informationen

Kontakt: Ass.-Prof. Mag. Dr. Suzanne Kapelari, MA
Projektlaufzeit: 2013 - 2016

Projekt Tempus  - "Aus- und Weiterbildung für PädagogInnen und BildungsmanagerInnen im Bereich Diversity"

An diesem internationalen EU-Projekt sind Universitäten von EU-Staaten (Hildeheim, Bremen, Wien, Helsinki, Rom), Russland, der Ukraine und Weißrussland beteiligt. Hauptziel des Tempus-Projektes ist die länderübergreifende Vernetzung und internationale Ausrichtung der Aus- und Weiterbildungsangebote in Diversity-Pädagogik und Diversity-Management zur Zusammenführung der Best Practice der Bildungseinrichtung. Weitere Informationen

Kontakt: Univ.-Prof. Mag. Dr. Eva Vetter
Projektlaufzeit: Dezember 2013 - November 2016

TEMI: Teaching Enquiry with Mysteries incorporated

TEMI ist ein internationales LehrerInnenbildungsprojekt, an dem 13 Institutionen aus 11 Ländern teilnehmen. Für die Lehrkräfte werden forschungsbasierte Kursangebote entwickelt, in denen sie lernen, wie man fachliche Inhalte ausgehend von mysteriös erscheinenden und emotional aufgeladenen Phänomenen im Sinne des forschenden Lernens erschließt. Durch sogenannte "Mysteries" sollen die Lernenden für den naturwissenschaftlichen Unterricht begeistert werden. SchülerInnen sollen so schrittweise zu selbstbewussten Forschenden werden. Weitere Informationen

Kontakt: Dr. Simone Abels
Projektlaufzeit: Februar 2013 - August 2016

 

 

Zentrum für LehrerInnenbildung / ZLB
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