Aktuelle Forschungsprojekte


Bildungswissenschaften


Achtsamkeit und Mitgefühl in der LehrerInnenbildung

Achtsamkeit ist in den letzten Jahren zu einem Zentralbegriff der pädagogischen Innovation geworden. In vielen Studien konnte nachgewiesen werden, dass achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Ansätze positive Effekte auf die physische und psychische Gesundheit von SchülerInnen und LehrerInnen haben und dass sie Aufmerksamkeit, Schulleistungen und sozial-emotionales Lernen verbessern.

Bislang wissen wir jedoch noch wenig darüber, wie Achtsamkeit angemessen in die LehrerInnenbildung integriert werden kann. Unser Projekt entwickelt und erforscht daher Konzeptionen zur Implementierung von Achtsamkeit in die Ausbildung von Lehramtsstudierenden im Studium und in die Fortbildung von LehrerInnen im Schuldienst.

COMPASS - Cooperative Design Spaces for Next Generation Internet-of-Things Solutions

Das Internet der Dinge (IoT) wird von technologischem Opportunismus angetrieben, der sich durch allgegenwärtige Konnektivität auszeichnet und die Schaffung sinnvoller Technologie für den Menschen zu einer großen Herausforderung macht. Während einige Anwendungen erfolgreich einen Mehrwert für Menschen, Unternehmen und Gesellschaft schaffen, erinnern andere daran, dass nicht alles, was möglich ist, auch realisiert werden sollte. COMPASS zielt darauf ab, einen Leitkompass für den riesigen Möglichkeitsraum, den das IoT eröffnet, zu entwickeln, um die Entwicklung innovativer Anwendungen sicherzustellen, die wertvoll, bedeutungsvoll, befähigend und vertrauenswürdig sind, ihren Nutzen zu maximieren und verantwortungsvolle Innovation widerzuspiegeln. So entsteht ein Instrument, das Unterneh- men in der Entwicklung wertorientierter Technologie und politische Entscheidungsträger beim Entwurf entsprechender rechtlicher Rahmenbedingungen unterstützt, und das der For- schung dabei hilft, Wissenslücken zu erkennen und künftige Agenden entsprechend zu definieren. Das IoT als Bestandteil des Next Generation Internet (NGI) ist dabei besonders relevant, da Möglichkeiten und Probleme des heutigen Internet durch die wachsende Verbreitung und umfassende Verfügbarkeit von IoT-Systemen noch verstärkt werden.

Konkrete Ergebnisse umfassen Studien zur a) Schaffung von Räumen für einen öffentli- chen Diskurs, um die Zukunft des IoT als Teil des NGI für Menschen zu gestalten; b) Unterstützung für Unternehmen zur Weiterentwicklung ihrer Innovationsprozesse im IoT- Bereich auf verantwortungsvolle und menschenorientierte Weise; c) Einbettung verantwor- tungsvoller Innovation in die Ausbildung zukünftiger Technologieentwickler*innen, und d) Unterstützung politischer Entscheidungsträger bei der Definition rechtlicher und regula- torischer Rahmenbedingungen für die Gestaltung der zukünftigen IoT-Landschaft.

 

Wissenschaftliches Projektteam (Universität Wien):

Univ.-Prof. Fares Kayali (Zentrum für LehrerInnenbildung), Univ.-Prof. Peter Reichl (Fakultät für Informatik),  Univ.-Prof. Karl Anton Fröschl (Fakultät für Informatik)

 

Partnerinstitutionen:

AIT, Austrian Institute of Technology (Projektleitung) TU Wien, Human Computer Interaction Group Research Institute AG & Co KG Österreichische Computer Gesellschaft.

 

KontaktUniv.-Prof. DI Dr. tech. Fares Kayali
Projektzeitraum

02/2018 – 02/2019

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Projekt Compass

ENGAGE STUDENTS: Promoting social responsibility of students by embedding service learning within HEIs curricula

Beim Service Learning Ansatz handelt es sich um eine Lehr- und Lernmethode, bei der Studierende mit PartnerInnen aus der Praxis, aus der Stadt, der Nachbarschaft oder umliegenden Betrieben zusammenkommen, um gemeinsam zu forschen bzw. Dienstleistungen anzubieten oder zu verbessern. Dabei reagieren Studierende beim Service Learning auf einen Forschungsbedarf aus der Praxis und erwerben mit einer solchen Erfahrung andere Kompetenzen als in theoriegeleiteten Lehrveranstaltungen (z.B. Problemlösungskompetenz, Verantwortungsgefühl).

Wie sich der Service Learning Ansatz von anderen Lehrmethoden, wie dem projektbasierten Lernen, bürgerschaftlichem Engagement oder der Aktionsforschung unterscheidet, ist Bestandteil des dreijährigen ENGAGE STUDENTS Projekts.

Im Projekt werden folgende Produkte erarbeitet:

  • Methodik des Service Learning Ansatzes
  • Lehrbuch und Materialien für Lehrende über den Service Learning Ansatz
  • Praxisprojekt mit Studierenden zu Service Learning (Studienbericht)

Das Projekt stellt einen wichtigen Beitrag zu einem im Entwicklungsplan 2025 der Universität Wien (S. 39, S. 56, S. 57) als für das Studium relevanten Bereich dar: Kompetenz zu Service Learning an der Universität Wien aufzubauen.

Im Zuge des Projekts wird eine Staff Training Week an der Universität Wien zum Service Learning Ansatz stattfinden (voraussichtlich im Jänner 2020). 

 

KontaktUniv.-Prof. Ilse Schrittesser, Dr. Katharina Resch
Projektzeitraum 10/2018 – 09/2021

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Projekt Engage Students

European STudent Engagement Project STEP

Das STEP Projekt beschäftigt sich mit dem Thema “Lernen durch Engagement” und den Möglichkeiten der formalen oder non-formalen Anerkennung von studentischen Erfahrungen in diesem Bereich.

Mit Hilfe einer quantitativen Studie in 7 Ländern möchten die Projektbeteiligten messen, ob es eine Korrelation zwischen der Anerkennung von „Lernen durch Engagement“ und dem Grad des Engagements gibt. Weiters wird untersucht, ob sich die formale oder non-formale Anerkennung von studentischen Erfahrungen in diesem Bereich durch die Hochschulen als nützlich erweisen. In einer Interviewstudie mit Studierenden wird erfragt, wie die Studierenden ihre Erfahrungen mit Engagement beschreiben.

Das Projekt geht darüber hinaus der praxisorientierten Frage nach, welche Schritte Hochschulen setzen könnten, um im Bereich „Lernen durch Engagement“ Anrechenbarkeit und formale Anerkennung zu erzeugen.

 

KontaktUniv.-Prof. Ilse Schrittesser, Dr. Katharina Resch
Projektzeitraum 09/2018 –08/2021

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Projekt STEP

Learn to proGrAME – Programmieren lernen durch Computerspielentwicklung

Der Grundgedanke des Projekts lautet: SchülerInnen erforschen das eigene Programmierenlernen im Zuge der Entwicklung von Computerspielen und können so über Prozesse Erkenntnisse gewinnen, die den Forschenden, die bereits programmieren können, nicht mehr genuin zugänglich sind (bzw. jenen Forschenden, die nicht planen programmieren zu lernen, überhaupt nicht zugänglich sind). Im Zuge des Lernprozesses nehmen die SchülerInnen nicht nur die herkömmliche Rolle von Lernenden ein, sondern reflektieren ihr Lernen aktiv im Austausch mit den anderen Beteiligten und leisten damit einen Beitrag zur Generierung von neuem Wissen.

Die übergeordnete Forschungsfrage des Projekts lautet: „Unter welchen Bedingungen kann Computerspielentwicklung das Programmierenlernen verbessern?“. 

 

KontaktUniv.-Prof. Mag. Dr. Ilse Schrittesser
Projektzeitraum 08/2017 –07/2019

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Projekt Learn to ProGrAME

Lehramtskompass

Mit dem Lehramtskompass können Studierende des Lehramts fachübergreifende Herausforderungen des Studiums bewältigen lernen. Als Feedback auf kurze Online-Self-Assessments erhalten sie konkrete Hilfestellungen und Tipps zu den für ihre Kompetenzentwicklung einschlägigen Schwerpunktthemen. Zusätzlich geben Interviews und Filmimpulse hilfreiche Einblicke in die schulische Praxis.

Das Kernstück des Lehramtkompass‘ bilden acht Lernbausteine: In kurzen Online-Self-Assessments werden durch Selbstreflexion und praktische Übungen angemessene Hinweise zur Unterstützung im Kompetenzerwerb sowie auch Handreichungen zur späteren beruflichen Anwendung geboten. Zwei Lernbausteine zum wissenschaftlichen Arbeiten und zwei weitere zum Thema Lernen fokussieren auf gezielte Studienunterstützung und bieten auch Leitfäden und Material für das folgende Berufsleben. Der Umgang mit dem Studieren unterschiedlicher Fächer sowie der Theorie-Praxis-Transfer setzen als Hilfestellungen an üblichen Problemen von Lehramtsstudierenden an. Ein Lernbaustein  zum Thema Kinderrechte und ein Lernbaustein zur Unterrichtsgestaltung runden das Angebot ab und bieten sowohl Lehramtsstudierenden als auch Lehrkräften neben einer Selbstreflexion viel Material für ihre Berufspraxis.
Die Lernbausteine wurden am Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität Wien mit Beratung durch das Center for Teaching and Learning sowie ExpterInnen der Universität Paderborn entwickelt und von der IT-Firma Robimo programmiert. Weitere Kooperationspartner sind die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems sowie die Ludwig-Maximilian Universität München.

Der Lehramtskompass wurde 2018 mit dem Comenius Award ausgezeichnet.

 

Kooperationspartner
  • Ludwig-Maximilian Universität München
  • Universität Paderborn
  • Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems
KontaktUniv.-Prof. Ilse Schrittesser, Univ.-Prof. Lutz-Helmut Schön
FörderungHochschulraumstrukturmittel (HRSM) des Österreichischen Wissenschaftsministeriums

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Lehramtskompass

LERNEN verstehen - UNTERRICHT gestalten

Erstellen einer Handreichung für LehrerInnen entsprechend dem aktuellen Forschungsstand der Lehr- und Unterrichtsforschung betreffend den Beitrag von Unterricht zu gelingenden Lernprozessen und daraus resultierenden Möglichkeiten der Gestaltung von Lernen

Die Handreichung soll über vorhandene Alltags- und Fehlvorstellungen von Lernen im schulischen Kontext aufklären; Zusammenhänge zwischen Lernprozessen und Unterrichtsgestaltung beleuchten; durch Beispiele belegen, wie fruchtbare Momente des Lernens sichtbar werden und wie im Unterricht, basierend auf einem reflektierten Lernverständnis und der Ausrichtung der Lehrkraft am Wissens- und Könnensstand der SchülerInnen Unterricht so gestaltet werden kann, dass sich anregende Lerngelegenheiten eröffnen.

Im Sinne des Professionalisierungskontinuums im LehrerInnenberuf werden damit pädagogische Grundlagen des Lernens aufgeschlüsselt, Implikationen für didaktisches Denken und Handeln offen gelegt und Vorschläge für den Einsatz im Unterricht gemacht.

 

KontaktUniv.-Prof. Ilse Schrittesser, Dr. Julia Köhler
Projektzeitraum 06/2017 –11/2018

Pädagogischer Umgang mit Ungewissheit

Diese Studie befasst sich mit Lehrerinnen und Lehrern, aber auch mit LehrerInnenbildung in Zeiten sozialer Umwälzungen. Die Studie ist vor allem daran interessiert zu beschreiben, was es für LehrerInnen bedeutet, in ihrem schulischen Alltag mit zunehmenden Ungewissheiten umzugehen, die sich aus gesamtgesellschaftlichen Bewegungen und Veränderungen ergeben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf aktuellen Herausforderungen im pädagogischen Umgang mit migrationsbedingter Vielfalt in der Schule. In der Praxis stellt sich oft die Frage, wie man als PädagogIn Verschiedenheit anerkennt, zulässt und annimmt, ohne in festgefahrene "wir"- und "euch"- Kategorien zu verfallen. Es geht um Konzepte, die neue Antworten möglich machen, und um Perspektiven, die uns ermöglichen, die unausweichliche Spannung des Umgangs mit Ungewissheit positiv und produktiv tragen zu können.

Die Studie baut auf einen reichhaltigen Fundus an im Laufe der Jahre zusammen mit Lehramtsstudierenden gesammelten Interviews mit Lehrpersonen über ihre Praxis auf. Mit einer kritischen Haltung gegenüber der Dominanz der evidenz- und kompetenzbasierten LehrerInnenbildung geht die Analyse einer zentralen Frage nach: Welche Sprache und welcher Wortschatz dient dazu, über das Lehrer-Sein, -Tun und -Werden unter den Bedingungen sozialen Wandels zu sprechen?  Es geht hier um die Begriffe und Konzepte, die wir verwenden, wenn wir über das Lehrer-Sein und das Lehrer-Werden sprechen. Worte und Begriffe können nicht alles ändern, aber sie bestimmen zu einem großen Teil, was gesagt und getan werden kann - wenn wir die Worte dafür haben - und was nicht gesagt und getan werden kann, weil wir nicht benennen können, was uns fehlt.

Das Projekt zielt ferner darauf ab, abgeleitet von den Ergebnissen der Studie, ein didaktisches Konzept für forschungsbasierte Lehrveranstaltungen im Lehramtsstudium zu skizzieren und somit einen Beitrag zur Hochschuldidaktik auch im Rahmen eines universitären Massenstudiums zu leisten.

Nähere Informationen

 

KontaktDr. Neda Forghani-Arani
Projektzeitraum 10/2017 –02/2019

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Projekt Ungewissheit

Potential of transformative learning theory for teachers' professional development (IMPULSE Iran – Austria)

The leading question of this research project is why teachers’ professional development and in-service training programs often do not make an effective change in the current situation of teachers' actions in classrooms and their personal practical knowledge and, finally, which methods for teachers’ professional development could be effective to make a sustainable improvement. 

 

KontaktUniv.-Prof. Ilse Schrittesser
Projektzeitraum 12/2018 –11/2020

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Projekt IMPULSE

Sparkling Instruments - Digitale Musikinstrumente zur Förderung des Interesses an MINT Fächern

Durch die Beschäftigung mit dem Bau und dem Spielen von digitalen Musikinstrumenten werden Kinder gleichzeitig für MINT-Fächer begeistert. Während sie aus elektronischen Bauteilen ein klangerzeugendes Gerät und damit ein digitales Instrument kreieren, erwerben sie  spielerisch und explorativ Wissen aus Mathematik, Physik und Informatik. Durch eine Begleitstudie werden diese Lerneffekte genau dargestellt.

Drei Gruppen von SchülerInnen, davon eine reine Mädchengruppe, probierten zunächst vorhandene Instrumente und Musikspiele aus. Danach wurden von den SchülerInnen in einer Reihe von Workshops eigene Musikinstrumente gebaut. Dabei lernten die SchülerInnen elektronische Bauteile kennen, löteten diese auf eine eigens für das Projekt entwickelte Platine und fertigten mit einem 3D-Drucker eigene Gehäuse an.

Bei einer abschließenden von den SchülerInnen gestalteten öffentlichen Aufführung wurden diese Instrumente der Schulgemeinschaft und der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt entstanden nach dem Schuljahr 20 individuelle unterschiedlich klingende digitale Musikinstrumente, die alle auf verschiedene Weisen spielbar sind. Neben den schulöffentlichen Aufführungen wurde beim Waves Music Festival 2018 in Wien ein Hackday veranstaltet, um  eine breitere Gruppe von Kindern und Jugendlichen öffentlich zugänglich für Musiktechnologie zu begeistern.

 

Projektleitung:

Univ.-Prof. Fares Kayali (Zentrum für LehrerInnenbildung)

 

Wissenschaftliches Projektteam:

DI Naemi Luckner (Zentrum für LehrerInnenbildung) Mag. Vera Schwarz (Zentrum für LehrerInnenbildung) Matthias Steinböck, MSc, BSc (Zentrum für LehrerInnenbildung) Dr. Oliver Hödl (Fakultät für Informatik) Univ.-Prof. Peter Reichl (Fakultät für Informatik)

 

Partnerschule:

G11 Geringergasse http://www.g11.ac.at

 

KontaktUniv.-Prof. Fares Kayali
Projektzeitraum 07/2017 –12/2019

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Projekt Sparkling Instruments

SOLVINC – Solving intercultural conflicts with international students

Internationale Studierendenmobilität gewinnt im Zuge der Globalisierung immer mehr an Bedeutung für den europäischen Hochschulraum. Ein Auslandssemester zu absolvieren, stellt Studierende vor Herausforderungen und fördert gleichzeitig positive Erfahrungen mit Sprache, Kultur und interkulturellen Kompetenzen. Zu den Herausforderungen zählen etwa die Distanz zum eigenen sozialen Netzwerk und fehlende Unterstützungssysteme während des Auslandssemesters. Häufig erleben ausländische Studierende an Hochschulen einen „Kulturschock“. 

Hochschulen können mit Angeboten, die unter dem Titel „internatioanlisation at home“ zusammengefasst werden können, auf solche Herausforderungen reagieren und aktiv interkulturellen Dialog und Austausch fördern. Das Projekt SOLVINC leistet dazu einen Beitrag. 

Im Projekt werden folgende Produkte erarbeitet:

  • Sammlung von sogenannten „critical incidents“ / Erlebnisse des Kulturschocks aus der Perspektive von Studierenden
  • Reader zum Thema Studierendendiversität
  • Materialien für Lehrende

Im Jänner 2019 lernen alle Projektangehörigen den Ansatz des Kulturschocks / „critical incidents“ bei einer Staff Training Week in Paris kennen. Das Projekt schließt mit einer Abschlusskonferenz in Polen zum Thema Studierendendiversität ab (voraussichtlich im September 2020).

 

KontaktUniv.-Prof. Susanne Schwab, Dr. Katharina Resch
Projektzeitraum 11/2018 –10/2020

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Projekt SOLVINC


Inklusive Pädagogik


eCrisis

The last decade of European history has been characterised by serious societal challenges and conflicts which occur as emergent by-products of economic recession, social structure instabilities, and most recently, the refugee crisis. An increasing number of citizens in Europe are still nowadays culturally, socially, and educationally excluded. The vision of a healthy and stable socioeconomic structure which brings together people from diverse ethnical backgrounds, societal values, religions and cultures under a European umbrella of societal justice, inclusion and rapid integration is threatened by the current situation.

The 3-year eCrisis project aims to enable inclusive education through playful and game-based learning and, thereby, foster the development of social, civic and intercultural competences such as conflict resolution, creative thinking, and reflective debate in primary and secondary education students.

 

Kontakt

Dr.in Michelle Proyer, Dr.in Gertraud Kremsner

Projektzeitraum 9/2016 –8/2019

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Projekt eCrisis

INEDIS - Inclusion in Education for Persons with Disabilities

The overall objective of INEDIS is to strengthen capacity building at higher education institutions (HEI) to facilitate inclusive education for students with disabilities at university level and strengthen the ability of HEI to contribute to inclusive community and school development with a special focus on the intersection of gender and disability. INEDIS addresses necessities for capacity building in three areas:

  • Strengthening the capacities of HEIs and employing institutions by empowering students with disabilities at universities and by further developing research and teaching capacities on disability and inclusion at high levels of scientific excellence. Addis Ababa University leads the development of an evidence-based training for HEI staff that will enable universities to better support students with disabilities in higher education.
  • Fostering knowledge development and competencies to facilitate research and teaching with respect to gender and disability and developing direct measures to empower female students with disabilities in education and the labor market. The University of Gondar conducts a participatory research study on challenges for women with disabilities in higher education and secondary schools. Findings will be included in the training developed by Addis Ababa University and inform the development of support structures, e.g. at disability centers.
  • Enhancing knowledge, skills and competencies of academic staff to research and teach issues of community and school development and strengthen university community services to support inclusive development. A participatory research study implemented by Dilla University focusses on views, practices and prospects at community and school level and provides the basis for a university training on inclusive community development for community workers. Additionally, a resource center for persons with disabilities, families, community workers, teachers and other stakeholders will be set up at Dilla University.

 

A special emphasis is given to capacity building of research, teaching and management skills as well as exchange of research findings and knowledge within the consortium. The University of Vienna will contribute to and support the design and implementation of participatory research studies, the development of training curricula and materials, the publication of research results, and the management of the project. Additionally, co-teaching and participation in international conference visits will further develop dissemination skills at high level of scientific excellence.

 

Kontakt

Gottfried Biewer

Projektzeitraum 3/2017 –8/2020

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Projekt INEDIS

ProITEM

The aim of the project is to facilitate research-based knowledge for teacher training programs to challenge processes of exclusion in education and consequently, to contribute to strengthening social cohesion with a special focus on (forced) migration and diversity in society. The overall objective is to contribute to the development of scientific knowledge regarding education, inclusion, disability, and migration; and to develop the capacity of teachers and professionals in the area of education, inclusion, disability, and migration. The project uses participatory research on educational experiences and identities of students with migration background as well as teaching practices in inclusive schools as a basis to develop evidence-based training materials and workshops. By incorporating findings into teacher training programs at the partner institutions, it will have sustainable impact on the knowledge and skills of future teachers and contribute to the innovation of teaching pedagogy for people with migration background and disability.

The project focuses on teacher training to equip future teachers with the necessary knowledge and skills to provide inclusive learning environments especially for children with disability and migration background. To better understand processes of exclusion and inclusion in education, the project investigates educational practices and their relationship to diversity, disability, and migration in educational settings. Empirical international research covering diverse contexts, that examines educational experiences and teaching practices with respect to diversity, disability, and migration in education is regarded as a key element to deepen the understanding of teaching practices in inclusive settings as well as to inform teacher training programs.

 

Kontakt

Dr.in Michelle Proyer

Projektzeitraum

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Projekt ProITEM

R/EQUAL - Requalification of (recently) immigrated and refugee teachers in Europe

In times of increased migration since 2015, Europe has become a central destination for a high number of migrants and refugees worldwide. Sweden, Germany and Austria are the main target countries for many recently immigrated people from conflict and war zones. Within this group also teachers have come to Europe. The possibilities to acknowledge the qualifications of these highly skilled migrants vary according to the respective national migration policy and the structures of teacher education. Most of these internationally educated professionals cannot work as teachers in the host country without further qualification.

R/EQUAL focuses on international networking and the exchange of expertise in the field of higher education activities concerning (recently) immigrated and refugee teachers in Europe. R/EQUAL supports existing programmes at the Universities Stockholm, Vienna, Cologne and the University of Education Weingarten by collaborating on a European level. At the same time, the collected expertise for running a programme in the future is provided for other institutions in higher education in Europe.

R/EQUAL is funded by the European Union in the programme ERASMUS+, action “Partnership in Higher Education” (2018-1-DE-01-KA203-004241). The project started in September 2018 and ends in February 2021. R/EQUAL is coordinated by the University of Cologne.

 

Kontakt

Co-funded by the Erasmus+Programme of the European Union

Projektzeitraum  09/2018 - 02/2021

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Projekt (R)Equal

Zertifikatskurs für Lehrkräfte mit Fluchthintergrund

Das Forschungsprojekt "Bildungswissenschaftliche Grundlagen für Lehrkräfte mit Fluchthintergrund" beschäftigt sich mit der Erfassung der (Aus-)Bildungshintergründe sowie mit dem aktuellen Bedarf von LehrerInnen mit Fluchthintergrund. Aus den Ergebnissen der Erhebung entwickelte das Team von Michelle Proyer, Leiterin des Projekts an der Universität Wien, eine konkrete praxisrelevante Pilot-Maßnahme in Form eines Zertifikatskurses. Ausgewählte TeilnehmerInnen werden darin für den Berufseinstieg als LehrerIn in der Sekundarstufe in Österreich qualifiziert.

Der speziell für geflüchtete LehrerInnen entwickelte Kurs wird in zwei Semestern in Kooperation mit dem Stadtschulrat für Wien, dem AMS Niederösterreich und dem AMS Wien durchgeführt. Finanziert wird der Zertifikatskurs durch das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA). Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Die TeilnehmerInnen schließen den Kurs mit einem Zertifikat ab.

KontaktUniv.-Prof. Dr. Eva Vetter, Mag. Maria Antoinette Goldberger
Projektzeitraum 2/2017 –7/2019

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Projekt Zertifikatskurs


Didaktik der politischen Bildung


DIGIRES

Das Projekt Digital Resistance versteht sich als Teil des Prozesses hin zu einem europäischen Konzept von Digital Citizenship und zielt darauf ab, digitale Kompetenzen von SchülerInnen zu stärken und diese somit zu befähigen, Diskriminierung, Indoktrination und Fake News (DIF) im Internet zu erkennen und Gegenstrategien zu entwickeln, um einen demokratischen Diskurs online zu fördern.

Das Projekt nimmt im Bereich digitaler Kompetenzen Bezug auf die Rahmenwerke des Europarats (Europarat 2016: Kompetenzen für eine demokratische Kultur) und der Europäischen Union (Europäische Kommission 2017: DigComp 2.1 The Digital Competence Framework for Citizens).

Zur Stärkung dieser Kompetenzen entwickelt das Projektkonsortium ein digitales Handbuch, das LehrerInnen dabei unterstützt, das Thema DIF auf Basis forschenden Lernens mit den SchülerInnen im Unterricht zu behandeln. Im Rahmen von Gruppenarbeiten beschäftigen sich die Jugendlichen mit dem Einfluss von (sozialen) Medien auf die Gesellschaft und die Politik, hinterfragen Quellen und dahinterstehende Interessen und vertiefen ihre Medienkompetenz. Dabei entstehen Medienformate, die auf einer interaktiven Online-Plattform - erstellt und betrieben durch das Konsortium - gesammelt werden.

Die Plattform ist Ausgangspunkt für weiterführende Peer Aktivitäten, im Rahmen derer die SchülerInnen ihr neu erlangtes Wissen an andere SchülerInnen weitergeben, ihre Projekte präsentieren und sich länderübergreifend austauschen können. Zudem gewährleistet die Plattform einen freien Zugriff auf die entwickelten didaktischen Materialien für interessierte Lehrkräfte.

Nähere Informationen zum Projekt unter pjp-eu.coe.int/e­n/web/charter-edc-hre-pilot-projects/digital-resistance

 

KontaktUniv.-Prof. Dr. Dirk Lange
Projektzeitraum 06/2018 –10/2019

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Projekt Digires


Sprachlehr- und -lernforschung


BuddySystem

Ziel des internationalen Forschungsprojektes „BuddySystem“ ist es, die vorhandenen Strukturen zum Empfang und zur Unterstützung internationaler Studierender an europäischen Universitäten zu untersuchen und zu verbessern. Im Fokus stehen insbesondere existierende Paten- oder Buddy-Systeme, welche die Zuordnung von lokalen Studierenden (buddies) zu interessierten internationalen Studierenden (incoming students) ermöglichen. Im Zuge des Projekts wird an der Universität Wien eine qualitative Studie zu den Erwartungen und Verbesserungsmöglichkeiten dieser Beziehung durchgeführt, die Kompetenzentwicklung auf beiden Seiten soll sichtbar gemacht werden.

Nähere Informationen zum Projekt Buddysystem.

 

KontaktUniv.-Prof. Dr. Eva Vetter, MMag. Susanne Lesk
Projektzeitraum 09/2017 –05/2020

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Projekt Buddy System

Language Learning Online in the age of Mobility (LLOM)

In order to promote multilingualism within the EU and facilitate language learning in the age of mobility, the LLOM project will develop a mobile assisted language learning app (open resource) that meets the requirements of accessibility to high quality language learning as well as of flexibility and convenience to mobile language learners. The main target groups of the research project and, at the same time, the future users of the free mobile language learning app are (exchange) students motivated to learn another language as well as current and future language teachers interested in diversifying their teaching methods by including mobile assisted language learning into their course design. In addition, the project focuses on a crowd-sourced approach to mobile assisted language learning that allows end users to create own content and interact with the crowd-sourced material in the app.

In order to develop a conceptual framework for the app, to know the language needs of the future end users, and to gain insights into experiences with already existing mobile learning apps a qualitative study is conducted mainly by the research team of the University of Vienna. The data is based on semi-structured interviews with (international) students, (current and future) language teachers, as well as experts in the field from Austria, France and Poland. Results should deliver a structured approach to mobile assisted language learning, a report on best practices in the field and a collection of quality requirements of the future app.

 

KontaktUniv.-Prof. Dr. Eva Vetter, MMag. Susanne Lesk
Projektzeitraum 09/2018 –08/2021

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Projekt LLOM

Social Erasmus+

Das Projekt SocialErasmus+ wird unter der Koordination von ESN International an mehreren europäischen Partneruniversitäten gleichzeitig durchgeführt. Ziel ist es, Erasmus-Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich im Zuge ihres Austauschaufenthaltes in die lokale Gesellschaft einzubringen und an Bildungseinrichtungen vor Ort praktisch tätig zu sein.

Das Projekt verschreibt sich dem Anspruch, Erasmus-Studierenden einen tieferen Einblick in die Schulrealität ihres Gastlandes zu gewähren, sowie auch das informelle Lernen im akademischen Kontext aufzuwerten und zu fördern.

Nähere Informationen zum Projekt Social Erasmus+.

 

KontaktUniv.-Prof. Dr. Eva Vetter, Mag. Maria Antoinette Goldberger
Projektzeitraum 11/2017 –10/2019

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Projekt Social Erasmus+